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Thermografie elektrischer Anlagen

Thermografische Prüfung elektrischer Anlagen: Unsichtbare Hotspots erkennen, bevor sie zum Brand führen. VdS-konform, NRW-weit.

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Vergleichsaufnahme eines Schaltschranks: links normale Ansicht, rechts Thermografie mit sichtbaren Hotspots

Unsichtbare Gefahren sichtbar machen

Elektrische Brände entstehen selten plötzlich. Wochen oder Monate vorher bilden sich an schadhaften Verbindungen, überlasteten Leitern oder korrodierten Klemmen sogenannte Hotspots. Diese Wärmequellen sind mit bloßem Auge unsichtbar. Mit einer Wärmebildkamera werden sie dagegen sofort erkennbar.

GPE Gericks Prüf- und Elektrotechnik führt thermografische Prüfungen an elektrischen Anlagen nach den Richtlinien der VdS 2858 durch. Die Prüfung erfolgt kontaktlos und zerstörungsfrei im laufenden Betrieb. Ihre Produktion muss dafür nicht stillstehen.

Die VdS 2858 (Verband der Sachversicherer) empfiehlt Thermografie als wirksame Maßnahme zur Brandverhütung. Viele Versicherer erkennen regelmäßige thermografische Prüfungen als schadensmindernde Maßnahme an und honorieren sie mit günstigeren Prämien.

Einsatzgebiete der Thermografie

Die thermografische Prüfung eignet sich für alle Bereiche, in denen elektrische Energie verteilt oder geschaltet wird. Typische Einsatzgebiete:

  • Schaltschränke und Schaltanlagen: Leistungsschalter, Schütze, Sicherungen und Sammelschienen unter Last
  • Hauptverteilungen und Unterverteilungen: Klemmenleisten, NH-Sicherungen, Überstromschutzorgane
  • Transformatoren: Wicklungen, Anschlüsse, Kühlung
  • Kabeltrassen und Durchführungen: Überlastete Leitungen, fehlerhafte Presshülsen
  • Motoranschlüsse: Klemmenkästen, Frequenzumrichter, Steuerleitungen

Die Thermografie ergänzt die klassische Prüfung ortsfester Anlagen nach DIN VDE 0105-100 ideal. Während die elektrische Prüfung Messwerte liefert, zeigt die Thermografie sofort, wo sich Wärme aufstaut.

Elektrotechniker prüft einen Schaltschrank mit einer Wärmebildkamera

Vorteile der thermografischen Prüfung

  • Kontaktlos: Keine Berührung spannungsführender Teile nötig. Kein Risiko für den Prüfer, kein Risiko für Ihre Anlage.
  • Im laufenden Betrieb: Die Prüfung findet unter realer Last statt. Genau dann, wenn sich thermische Probleme zeigen.
  • Zerstörungsfrei: Kein Öffnen von Vergussverbindungen, kein Lösen von Klemmen. Die Anlage bleibt unverändert.
  • Schnelle Ergebnisse: Auffälligkeiten sind sofort auf dem Wärmebild erkennbar. Sie erhalten den Befundbericht innerhalb weniger Tage.
  • Versicherungsrelevant: Viele Sachversicherer fordern oder empfehlen regelmäßige Thermografie gemäß VdS 2858.

Typische Befunde bei der Thermografie

GPE Gericks Prüf- und Elektrotechnik dokumentiert jeden Befund mit Wärmebild, Realbild und Temperaturangabe. Die häufigsten Befunde in der Praxis:

  • Lose Klemmen: Erhöhter Übergangswiderstand erzeugt Wärme. Bereits 10 K Temperaturerhöhung gegenüber vergleichbaren Verbindungen sind ein Warnsignal.
  • Überlastete Leiter: Zu geringer Querschnitt oder zu hohe Last führen zu gleichmäßiger Erwärmung entlang des gesamten Leiters.
  • Fehlerhafte Verbindungen: Korrodierte oder oxidierte Kontaktflächen, schlecht verpresste Kabelschuhe, gelöste Schraubverbindungen.
  • Defekte Sicherungen: Einseitig erwärmte NH-Sicherungshalter deuten auf Kontaktprobleme hin.
  • Unsymmetrische Lastverteilung: Unterschiedliche Temperaturen auf den drei Phasen können auf eine Schieflast hindeuten.

Jeder Befund wird nach Dringlichkeit klassifiziert. So wissen Sie genau, welche Maßnahmen sofort nötig sind und welche bei der nächsten Wartung erledigt werden können.

Versicherung und Brandverhütung

Rund ein Drittel aller Brände in Gewerbebetrieben hat eine elektrische Ursache (laut IFS, Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung). Die Thermografie erkennt viele dieser Brandursachen, bevor es zum Schaden kommt.

Die VdS 2858 beschreibt die Anforderungen an thermografische Prüfungen elektrischer Anlagen. Versicherer nutzen diese Richtlinie als Grundlage für ihre Schadensverhütungsempfehlungen. Wer regelmäßig prüfen lässt, kann das gegenüber seiner Versicherung dokumentieren. In vielen Fällen führt das zu günstigeren Konditionen.

Die Thermografie ist besonders sinnvoll in Kombination mit der DGUV V3 Prüfung. Beide Prüfungen zusammen decken den elektrischen Brandschutz umfassend ab.

Häufige Fragen zur Thermografie

Wie oft sollte eine thermografische Prüfung durchgeführt werden?
Die VdS 2858 empfiehlt einen Prüfzyklus von 1 bis 4 Jahren, abhängig von der Anlagengröße und dem Risikopotenzial. Für Betriebe mit hoher elektrischer Last (z.B. produzierende Industrie) empfehlen wir eine jährliche Prüfung. Bei normaler Büronutzung genügt in der Regel ein 3-Jahres-Rhythmus.
Muss die Anlage für die Prüfung abgeschaltet werden?
Nein, im Gegenteil: Die Anlage muss unter Last stehen, damit thermische Auffälligkeiten sichtbar werden. Die Prüfung erfolgt im laufenden Betrieb. Schaltschränke müssen für die Aufnahmen geöffnet werden, was in der Regel nur wenige Minuten dauert. Ihre Produktion läuft dabei normal weiter.

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